Chronik

I.
Im Februar 2006 findet ein erstes Treffen zwischen Manuela Maiguashca (Lifeboat International), Harriet Langanke (Journalistin) und Björn Kempa (Carasana) statt. Dabei wurde diskutiert und geplant, wie das Projekt Lifeboat auch in Deutschland umgesetzt werden könnte.

II.
Februar 2006 – Bei seinem Treffen im Taunus steigt als erster offizieller Kooperationspartner für Lifeboat Deutschland das Netzwerk Frauen und AIDS ein.

III.
März 2006 – Nach dem Netzwerk Frauen und AIDS wird auch die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder im Umfeld von HIV und Aids (BAG Kinder) ein Kooperationspartner für Lifeboat Deutschland.

IV.
Manuela Maiguashca von Lifeboat International, Harriet Langanke von Lifeboat Deutschland, Björn Kempa von Carasana und Annegret Schreeck von der BAG Kinder geben am 23. März 2006 den offiziellen Startschuss für Lifeboat Deutschland!

V.
Mai 2006 – Die DHIVA stellt das internationale Projekt Lifeboat vor. Der Artikel beschreibt, was mit „ A Woman´s Guide to positive Motherhood“ gemeint ist.

VI.
Juli 2006 – Die Sektion All Around Women Special (AAWS) der Deutschen AIDS-Gesellschaft wird neben dem Netzwerk und der BAG Kinder die dritte Säule, die Lifeboat in Deutschland trägt.

VII.
17. August 2006 – Bei den „Positiven Begegnungen“ in Leipzig beteiligt sich das Netzwerk mit dem Projekt Lifeboat Deutschland am Poster-Wettbewerb. Auch wenn das Poster keinen Preis gewinnt: Lifeboat Deutschland wird hier zum ersten Mal der Fachöffentlichkeit präsentiert.

VIII.
22. August 2006 – Die Lifeboat Homepage geht online. Die Macher wünschen sich viele BesucherInnen für www.projekt-lifeboat.de!

IX.
September 2006 – Die DHIVA stellt ihren LeserInnen das deutsche Lifeboat vor. Im Hintergrund ist auch das Lifeboat-Poster zu sehen.

X.
Januar 2007 – Beim 7. Symposium „HIV und Schwangerschaft“ in Schlangenbad präsentiert Harriet Langanke das Projekt Lifeboat. Sie stellt den Film „Lullaby“ aus den Niederlanden vor und berichtet von den Planungen für Lifeboat Deutschland. Die Fachleute auf dem Symposium bestätigen: ein deutsches Lifeboat-Produkt wäre hochgradig wünschenswert.

XI.
März 2007 – Die März-DHIVA berichtet über die Lifeboat-Präsentation in Schlangenbad.

XII.
März 2007 – Das erste Treffen der Projektgruppe zu Lifeboat Deutschland steigt: Am 16. und 17. März treffen sich die Lifeboat-Verantwortlichen sowie Frauen, Müttern und Kinder mit und ohne HIV in Bad Honnef. Sie entwickeln gemeinsam spannende Ideen und komplette Konzepte für deutsche Lifeboats.

XIII.
29. Juni 2007 – Für den „Deutsch-Österreichischen AIDS-Kongress“ (DÖAK) in Frankfurt/Main wurde das Lifeboat-Abstract angenommen. Im AAWS-Panel zu frauenspezifischen Aids-Fragen halten Harriet Langanke und Manuela Maiguashca einen Vortrag und stellen den Film „Lullaby“ vor. Die Resonanz auch hier: deutsche Beiträge werden mit Spannung erwartet.

XIV.
August 2007 – Lifeboat Deutschland hat seit dem 1. August einen gemeinnützigen Träger: die „Gemeinnützige Stiftung Sexualität und Gesundheit“ (GSSG). In dieser Stiftung können Fördergelder für Lifeboat verwaltet und auch Spendenbescheinigungen ausgestellt werden.

XV.
September 2007 – Die DHIVA berichtet von der Lifeboat-Präsentation beim DÖÄK in Frankfurt/Main.

XVI.
November 2007 – Die Sonderausgabe von „HIV and more“ räumt dem Projekt Lifeboat Deutschland eine ganze Seite Vorstellung zum Weltaidstag ein.

XVII.
Dezember 2007 – Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) bewilligt Mittel für das Lifeboat Deutschland. Zusammen mit den Fördermitteln der Pharma-Firma Pfizer soll die Finanzierung der ersten Lifeboat DVD gesichert werden. Im Zentrum der Beiträge soll der HIV-Test in der Schwangerschaft stehen. Im Waldschlösschen entschließen sich einige Teilnehmerinnen des Frauentreffens spontan, bei Lifeboat einzusteigen.

XVIII.
Januar 2008 – Zum Jahreswechsel wird hart gearbeitet. Dank der intensiven monatelangen Vorbereitungen kann es nun schnell gehen. Insgesamt drei Filme werden für die erste DVD von Lifeboat Deutschland produziert: Im ersten informieren Expertinnen sachlich über „positive Fakten“, im zweiten beantworten Mütter mit HIV die Frage „Was wäre wenn?“ und im dritten gewähren zwei Lifeboat-Frauen Einblicke in ihr Familienleben mit HIV. Eingerahmt werden die Filme von einem umfangreichen Info-Teil und dem Lifeboat-Song.

Beim diesjährigen Symposium HIV und Schwangerschaft in Schlangenbad präsentiert Harriet Langanke das fertige DVD-Konzept und die beiden ersten Filme. Die Fachleute lassen sich für mehr als 1.000 DVD vormerken.

XIX.
Februar 2008 – Mit Hilfe der Deutschen Aids-Stiftung startet die Lifeboat DVD ihre „interkulturelle Öffnung“: Untertitel und Übersetzungen in Französisch und Englisch sollen die DVD auch für Frauen mit Migrationshintergrund attraktiv machen.

XX.
März 2008 – Lifeboat-Regisseur Björn Kempa schildert der DHIVA im Interview den aktuellen Stand von Lifeboat Deutschland: Dock 1 steht kurz vor der Freigabe durch das BMG. Das zweite Treffen mit der Lifeboat-Crew ist in Planung. Die Elterninitiative als Mitglied der BAG Kinder lädt nach Kaldenkirchen ein.

XXI.
Der Lifeboat-Song mit seiner Ohrwurmmelodie ist online. Text und Sound verführen zum Mitsingen!

XXII.
März 2008 – Die „Münchner AIDS-Tage“ sind diesmal zu Gast in Berlin. Lifeboat Deutschland kann am Stand von Pfizer einen Trailer mit wichtigen Ausschnitten zeigen.

XXIlI.
April 2008 – Das Diakonische Werk lernt Lifeboat kennen: Bei der Jahrestagung der Schwangerschaftsberatungsstellen in Berlin stellt Harriet Langanke den evangelischen MultiplikatorInnen die Lifeboat-Beiträge vor. Kurz danach trifft sich die Lifeboat-Crew in der Villa Laut und Lustig in Kaldenkirchen. Bei Popcorn und Prosecco feiern die Beteiligten das gelungene Dock 1. Und schmieden zwei Tage lang Pläne für weitere Lifeboat Docks! 

XXIV.
Juni 2008 – Die fertigen DVD kommen aus dem Presswerk und werden versandt. Die DHIVA berichtet von der Premieren-Feier und über die weiteren Pläne.

XXV.
Juli 2008 – Trotz Sommerferien gehen schon erste Rückmeldungen zu den DVD ein. Vielerorts wird geplant, wie die Lifeboat-DVD in der praktischen Arbeit eingesetzt werden kann.

XXVl.
August 2008 – Lifeboat Dock 1 reist mit nach Mexiko. Bei der Internationalen AIDS-Konferenz in Mexico City läuft die DVD am deutschen Gemeinschaftsstand. In Hannover eröffnet die niedersächsische Sozialministerin eine Aufklärungskampagne der Aids-Hilfen zu Schwangerschaft und HIV die Lifeboat-DVD ist ein zentraler Teil davon.

XXVlI.
September 2008 – In den niedersächsischen Regionen zeigt sich, wie Lifeboat funktioniert: in Hildesheim zum Beispiel informiert die Presse umfangreich.

XXVlII.
November 2008 – Zum 15-jährigen Bestehen des Projektes "Positive Frauen" zeigt das Münchner Frauengesundheitszentrum Ausschnitte aus Lifeboat Dock 1. Lifeboat-Frau Sabine aus dem Taunus nimmt am 16. November an einer WDR-Sendung teil und hat die DVD im Studio dabei!

XXIX.
Dezember 2008 – Der Welt-AIDS-Tag bringt jede Menge Publicity für Lifeboat. Bei vielen regionalen Aktionen, z.B. beim Familientreffen in Hannover, laufen Lifeboat-Beiträge und im Kinder-Sonderheft von HIV and more erscheint ein Artikel über die bisherigen Erfahrungen mit der DVD. Die TAZ versäumt zwar leider den Hinweis auf Lifeboat, bringt aber am 1. Dezember einen sehr guten Bericht über Frauen und Aids: www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/hetero-mutter-hiv-positiv/

XXX.
Januar 2009 – Das Jahr beginnt aufregend für Lifeboat: Mit dem Netzwerk Frauen und Aids und dem Netzwerk der Angehörigen besuchen einige Crew-Mitglieder die Stich-Stiftung in Hamburg. Ihre Mission: Die Kritik an den Plakaten der Stiftung persönlich vorzutragen. Ihr Ergebnis: Sie finden Gehör und erhalten das Angebot zu mehr Austausch und Kooperation!

XXXI.
Februar 2009 – Die Planung für das nächste Treffen und Dock 2 wird konkreter. Als Termin wird das erste September-Wochenende festgelegt.

XXXII.
März 2009 – In der Märzausgabe der DHIVA erscheint ein Artikel über den Besuch bei der Michael-Stich-Stiftung. Die TeilnehmerInnen tragen ihre Kritik an den Plakatmotiven der Stich-Stiftung vor und berichten über das Projekt Lifeboat.

XXXIII.
Juni 2009 – In der Juniausgabe der der DHIVA wird der Termin für das nächste Lifeboat-Treffen offiziell bekanntgegeben.

XXXIV.
August 2009 – Eine angehende Journalistin führt ein Interview über HIV-positive Mutterschaft, das im Radio läuft. Die Vorbereitungen für das dritte Lifeboat-Treffen laufen auf Hochtouren.

XXXV.
September 2009 – Am ersten September-Wochenende findet das dritte Lifeboat-Treffen in Bielefeld statt. Auf dem Treffen konnte die Lifeboatcrew neue Teilnehmerinnen begrüßen. Das Ergebnis: Erste Aufnahmen für Lifeboat Dock 2 wurden gedreht und die TeilnehmerInnen erarbeiteten die Konzepte für die DVD-Beiträge. Besonders die „Junge Perspektive“ wird dieses Mal Schwerpunkt sein.

XXXVI.
September 2009 –Beim 13. Koblenzer Aids- und Hepatitisforum stellt Harriet Langanke das Lifeboat-Projekt vor. Dabei werden Filmausschnitte aus Lifeboat Dock 1 gezeigt.

XXXVII.
Dezember 2009 – Die DHIVA berichtet in ihrer Ausgabe zum diesjährigen Welt-Aids-Tag ausführlich über das Lifeboat-Treffen in Bielefeld und die Arbeiten an Dock 2.

XXXVIII.
Januar 2010 – Auf der Fachtagung „HIV und Schwangerschaft“ zeigt Harriet Langanke einen ersten Filmausschnitt aus Lifeboat Dock 2. Der Beitrag wurde auf dem Lifeboat-Treffen im September gedreht. In dem Film sprechen Kinder und Jugendliche über ihr Leben mit dem Virus.

XXXIX.
März 2010 – Die Aidshilfe Düsseldorf stellt das Lifeboat-Projekt mit Ausschnitten aus Dock 1 vor. Anschließend findet eine Podiumsdiskussion mit betroffenen Frauen und einer Ärztin statt.

XL.
18. bis 23. Juli 2010 – Das Projekt Lifeboat ist bei mehreren Gelegenheiten auf der 18. Internationalen Aids-Konferenz in Wien vertreten. Gleich am ersten Tag berichtet Silvia Salifou-Karegwa über das Netzwerk Frauen und Aids und lässt dabei Lifeboat nicht unerwähnt. Anschließend stellt Christin Seifert Lifeboat Dock 2 – Die junge Perspektive in der Women´s Networking Zone vor. Dabei zeigt sie den ersten Filmausschnitt aus Dock 2 einem internationalen Publikum. Kinder und Jugendliche reden in dem Film über ihr Leben mit HIV und ihre Wünsche für die Zukunft. In einem Bereich der Women´s Networking Zone können sich interessierte BesucherInnen Dock 1 auch auf DVD ansehen. Die Womens Networking Zone im Global Village ist für die Öffentlichkeit frei zugänglich.


Im Ausstellungsbereich berichtet Harriet Langanke dann am Stand von Women Arise über Lifeboat Deutschland. Women Arise ist ein Zusammenschluss verschiedener Frauenorganisationen aus aller Welt. Am Deutschen Stand der Bundesregierung stellt Harriet Langanke Lifeboat im Rahmen des Präventionstages vor. Dabei sind das Lifeboat-Plakat und die DVD Lifeboat Dock 1 zu sehen. Zusammen mit Interessierten diskutiert Langanke über das Thema HIV und Schwangerschaft und über die gezeigten Filmbeiträge. Auch das internationale Projekt Lifeboat ist mit am Stand vertreten.

XLI.
Oktober 2010 – Ende Oktober findet mit Förderung der Deutschen Aidshilfe zum vierten Mal ein Lifeboat-Treffen statt, um die Zukunft für das Projekt zu planen. In Bielefeld kann die Lifeboat-Crew auch ein weiteres neues Mitglied begrüßen. Die TeilnehmerInnen sammeln vor allem Ideen und Konzepte, wie das Projekt über den HIV-Bereich hinaus noch bekannter wird und wie neue Sponsoren gewonnen werden können. Auch wichtige Themen wie "Wie viel Raum darf und kann ich HIV in meinem Leben geben?" und "Wann und wie erzähl ich meinem Kind von der Infektion? " werden in den drei Tagen immer wieder diskutiert. Am Ende blickt die Lifeboat-Crew zuversichtlich in das neue Jahr.

XLII.
Die DHIVA berichtet in ihrer Ausgabe zum Welt-Aids-Tag 2010 über das Lifeboat-Treffen in Bielefeld und die Pläne für das Projekt.

XLIII.
Februar 2011 – Das Unternehmen Gilead unterstützt den Lifeboat-Beitrag „Die junge Perspektive“ mit einem Sponsoring. Der Kurzfilm von Dock 2 ist auf Youtube unter folgendem Link http://www.youtube.com/watch?v=wEvsXmuVWNQ zu sehen. Auch die Filme von Dock 1 stehen auf der Internetplattform.

XLIV.
Mai 2011 – Zum Muttertag rufen Lifeboat und die Gemeinnützige Stiftung Sexualität und Gesundheit auch werdende Väter dazu auf, sich während der Schwangerschaft auf HIV testen zu lassen. Seit 2002 sehen die medizinischen Richtlinien eine Beratung zu HIV für Frauen in der Schwangerschaft vor. Bisher sind Väter bei dieser Beratung nicht vorgesehen. Lifeboat setzt sich für die HIV-Aufklärung beider Elternteile ein.

XLV.
November 2011 – Das geplante Redaktionstreffen für Dock 2 musste wegen Geldmangels abgesagt werden. Trotz der Unterstützung durch die Deutsche Aids-Hilfe bleibt die Finanzierung der geplanten Nachfolge-DVD schwierig.

XLVI.
1. Dezember 2011 – An der neuen Kampagne der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) „Positiv zusammen leben – aber sicher“ beteiligt sich auch eine Lifeboat-Aktivistin. Auf dem Plakat „HIV – und Mutter sein?“ ist sie in der gesamten Bundesrepublik zu sehen.





























































































































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